Grunderwerbsteuer - Änderungen 2016

Die Grunderwerbsteuer beträgt 3,5% und wird vom Kaufpreis bzw vom Wert einer Immobilie berechnet.  Bei Erwerben in der nahen Families bis 31.12.2015  betrug die Grunderwerbsteuer nur 2% und wurde vom dreifachen steuerlichen Einheitswert berechnet (in der Landwirtschaft vom einfachen Einheitswert).

Mit Wirkung ab 1.1.2016 erfolgte eine Änderung:
Bemessungsgrundlage für die Steuer ist im unengeltlichen Bereich nun der sogenannte "Grundstückswert", der basierend auf dem Immobilienpreisspiegel der WKÖ oder auf Grundlage einer Pauschalbewertung ermittelt wird. Der Prozentsatz beträgt grundsätzlich 3,5%, wobei allerdings Erwerbe bis EUR 250.000 mit nur 0,5% und ein weiterer Betrag bis zu EUR 150.000 nur mit 2,0% besteuert werden. Im Detail sind die Regelungen sehr komplex.

Neben einer in der Regel spürbaren Verteuerung der Grunderwerbsteuer beim Erwerb in der nahen Familie  kommt es dadurch bei Schenkungen zwischen Fremden oder generell Erwerben zwischen weiteren Verwandten auch zu einer merkbaren Vergünstigung gegenüber der alten Rechtslage.

Wir informieren Sie gerne.

 

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